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Barbalekou Tower & Tierarzt

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Day 36
Es geht wieder zurück über die engen Straßen, auf dem Weg schauen wir uns noch den Barbalekou Tower mit Amphitheater an, entdecken farbenfrohe Erdbeerbäume (die Beeren sehen aus wie kleine Erdbeeren, sind auch essbar, schmecken aber so la la) und Mauereidechsen.

Wir gucken uns alles an und dann… ist der Spaß für heute vorbei. Was auch immer Cuba gefressen oder verschluckt hat, will mit aller Gewalt wieder raus. Unsere Fellnase kotzt sich quasi die Seele aus dem Leib, um es mal ganz drastisch zu beschreiben 🤮. Ich meine, das die Vierbeiner mal was rückwärts essen, ist normalerweise kein Drama, vor allem bei so Kandidaten wie Cuba mit dem Motto „Kauen wird überbewertet“, aber die Aktion heute ist schon was anderes. Am Ende ist er ganz schlapp und völlig neben der Spur, so dass wir (mit Hilfe unserer Hamburger Freunde von der Fähre, die wir eigentlich heute besuchen wollten) einen spontanen Termin bei einem Tierarzt organisieren.

Doch da müssen wir auch erstmal hinkommen, wir sind ja noch mitten in den Bergen. Die kürzeste Strecke ist nicht die, die wir von der Hinfahrt kennen, aber die Sorge um Cuba lässt uns mutig werden und wir nehmen diese Route.
Fast müssen wir das allerdings bereuen, denn die Straße führt natürlich wieder durch ein enges Bergdorf und hätte nicht ein hilfreicher Grieche eingegriffen, wären wir vermutlich an einer Stelle (rechts und links Häuserwand und oben Balkon) nicht weitergefahren. Das hat wirklich nur um Haaresbreite gepasst!

Nächster Halt: Tierarzt in Kyparrissia. Er hat eigentlich Mittagspause, hat aber dank der Vermittlung auf uns gewartet. Knapp 2 Stunden, ca. 400 ml Infusionslösung und 3 Spritzen später geht es Cuba schon wieder besser 😅😃. Er war schon richtig dehydriert, Trinken ging ja aber nicht weil alles wieder rauskam, einen Fremdkörper scheint er nicht gefressen zu haben, aber was auch immer es war, offensichtlich selbst für einen Hundemagen nicht kompatibel. Leider frisst der Kerl ja – auch im wahrsten Sinne des Wortes – jeden Scheiß und da die Griechen und sicher auch diverse Camper sehr großzügig mit der Müllentsorgung sind, findet er halt immer und überall was.
Naja, für heute ist es nochmal glimpflich ausgegangen (abgesehen von dem Loch in der Reisekasse), hoffentlich hat er was dabei gelernt (… ich glaube nicht…).

Wir finden auf die Schnelle einen ganz schönen Platz zum Übernachten in Kalo Nero und werden mit einem phantastischen Sonnenuntergang belohnt. Mit den Streunern darf Cuba heute leider nicht spielen, obwohl zwei Bonnys dabei sind 😃.

Standort: 37.38675606250763, 21.82458209991455 Koordinaten in Google Maps anschauen