Pizzoli
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Nachdem wir endlich genug Bäume und Baumreihen fotografiert haben und an unserem Übernachtungsplatz diverse Jäger ihre Autos abgestellt haben und mit Hund und Gewehr losgezogen sind, verziehen wir uns und zwar weiter in Richtung Abruzzen.
Wir entscheiden uns ausnahmsweise mal tatsächlich für die weit und breit günstigste Tankstelle (normalerweise treffen wir nie die günstigste, weil wir immer zu lange warten und dann wird es wieder teurer…) und finden einen richtig coolen Platz an einer kleinen Kapelle in Pizzoli.
Direkt hinter der Kapelle ist eine Wasserstelle, wo die ganzen Tiere aus der Umgebung vorbei kommen und gerade als wir dort ankommen, ist alles voll Rinder und Hunde, Pferde kommen auch welche… Puh! Wir fragen die Hirten, die bei der Herde sind, ob wir da bleiben können – kein Problem.
Thom kommt ins Gespräch mit Abbas, einem der Hirten, den wir fragen, ob es wohl okay ist Cuba rauszulassen mit den ganzen Hunden – da laufen bestimmt 6 bis 8 Hunde rum, meistens weiße Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde. Sie sind aber umgänglich und Cuba versteht in der Regel gut hundisch, so dass die ganze Truppe friedlich unterwegs ist. Und wenn einer aus der Reihe tanzt, hebt Abbas nur kurz mal seinen Stab und dann passt das.
Im Laufe des Tages kommen und gehen verschiedene Herden 🐴🐑🐄 und besuchen die Tränke.
Der Platz ist richtig cool – das findet übrigens auch Thilo, den wir dort kennenlernen. Er ist mit dem Fahrrad unterwegs und baut sein Zelt ⛺ innerhalb der Umzäunung der kleinen Kapelle auf – ist sonst doch ein bisschen spooky mit den ganzen Tieren drumherum. Die Hunde kommen da allerdings rein, aber die sind ja friedlich.
Ein Junghund bleibt die ganze Zeit da und pendelt zwischen uns und Thilo, es wirkt so, als wäre er irgendwie das fünfte Rad am Wagen bei den anderen Hunden, er scheint nicht der Hellste zu sein und freut sich über das ein oder andere Leckerchen (wenn Cuba gerade wegguckt 😆)…
Standort: 42.4402446, 13.3404442 Koordinaten in Google Maps anschauen


























