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Vardzia Höhlenstadt

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Tatsächlich sind wir bei den ersten Besuchern und die nächsten 2 Stunden spazieren und klettern wir durch die meisten der noch vorhandenen 13 Ebenen (es waren früher 19), auf denen sich ungefähr 600 große und kleine Räume (ursprünglich waren es wohl 3.000 Wohnungen für 50.000 Menschen),  jede Menge Tunnel und Treppen, Galerien, ein Glockenturm, einige Kirchen und viele Verbindungsgänge befinden.

Zu Beginn war es Giorgi III., später seine Tochter, Königin Tamar, die die Höhlenstadt als Grenzfestung errichten ließen und später das Kloster dort gründeten.

Die Höhlen sind auf einer Höhe von 1300 m am linken Ufer des Flusses Mtkvari in die 500 m hohe Felswand des Bergs Eruscheti gegraben und stammen aus dem 12. Jahrhundert.

Eine ziemlich beeindruckende Anlage, die Vorstellung, dass so viele Menschen dort gleichzeitig gelebt haben, ist schon echt krass.

Tatsächlich ist das Kloster noch aktiv und es leben wenige Mönche und Nonnen in einem abgegrenzten Bereich der Höhlenstadt. Das ist bestimmt eine echte Herausforderung an die Genügsamkeit – mit all den Touristen, die da tagein tagaus rumlaufen und sich z. T. nicht mal an die einfachsten Regeln halten können, wie z. B. die minimale Kleiderordnung für die Kirche (Schultern bedeckt, halbwegs kniebedeckende Hose/Rock, Frauen Haare bedeckt, Männer keine Kappe) und dass man die Finger von den Glocken lässt…
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Nach dem Sightseeing fahren wir mit dem Krümel auf den Viewpoint auf der anderen Seite des Flusses, wo wir mit einer tollen Aussicht auf die Höhlenstadt die nächste Nacht verbringen und noch einen – mit reichhaltiger Klettensammlung verbundenen – Spaziergang mit Cuba machen.
Außerdem lernen wir noch eine nette Familie aus Deutschland kennen, die leider viel weniger Zeit haben, das Land zu erkunden… Ein bisschen Zeit zum Austausch nehmen sie sich trotzdem 🙂.

Standort: 41.38001298904419, 43.28235197067261 Koordinaten in Google Maps anschauen