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Nemrut Gölü 🐻 Kratersee

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So schön es am Vansee auch ist, heute geht es weiter. Ziel ist der Nemrut Krater Gölü, der größte Kratersee in der Türkei und der zweitgrößte der Welt.

Dort leben Braunbären und wenn man Glück hat, kann man sie auch sehen.

Lauri und Peter sind schon hier gewesen und hatten ein paar Türken getroffen, die die Bären mit Pfeiffen und Fladenbrot angelockt haben…

…🤔… „Das kann ich auch!!!“ (Zitat Thom 😜)…

Durch die phantastische Landschaft des riesigen Kraters (ca. 5 km Durchmesser) fahren wir bis zu einer Haltemöglichkeit am Kratersee. Tatsächlich gibt es ein paar wenige Schilder, die – allerdings ausschließlich auf Türkisch (im Nachhinein übersetzt…) – vor Bären bzw. Wildtieren warnen 🪧🐻. Pfeifend und mit der Brottüte raschelnd läuft Thom vor mir her in das Waldgebiet, wo die Bären vermeintlich zu finden sind… Ich mit schussbereiter Handykamera (ein schussbereiteres Betäubungsgewehr wäre mir lieber…) und immer noch angeschlagenem Knie hinterher… 😬🫣

Obwohl ich die Bären schon gerne sehen würde, bin ich ehrlich gesagt am Ende sehr froh, dass sie sich nicht blicken lassen, vor allem, als wir später einen britischen Motorradfahrer treffen, der im Krater übernachtet hat (im Zelt ⛺ natürlich) und mitten in der Nacht von den Bären 🐻 „Besuch“ bekommen hat: sie haben sein Motorrad umgeschmissen und in seinem Gepäck hungrig nach Essen gesucht! Er hatte glücklicherweise einen Notrufsignalgeber dabei (Null Netz im Krater) und wurde nach 4 angsterfüllten Stunden auf dem Boden seines Zeltes von der Jandarma gerettet. Glücklicherweise ist ihm selbst nichts passiert 🍀🍀🍀.

Das war definitiv keine gute Idee, mit dem Zelt im Bärengebiet zu übernachten und Lebensmittel und Zahnpasta etc. nicht wenigstens weit weg an einem Baum aufzuhängen…

Allerdings gibt es auch keine Informationstafeln etc. (mindestens in Englisch) über z. B. das Verhalten im Bärengebiet.

Das war also nix – keine Bären für uns 🥺. Netterweise haben uns Lauri und Peter ihre Aufnahmen überlassen 🎦🐻😊 Vielen Dank 🙏!

Außerdem dürfen wir eh nicht länger bleiben – weder unten am See, noch oben am Kraterrand, wo wir eigentlich übernachten wollten – das sagt die Jandarma, die mit 4 Mann alle Leute aus dem Park rausschicken. Leider haben wir das Pech (die Aktion ist aber grundsätzlich natürlich super – gerade hier im Müllparadies Türkei) dass heute und in den nächsten 2 Tagen hier Aufräumarbeiten stattfinden, d. h. es wird Müll gesammelt etc.

Auf dem Weg nach draußen halten wir nochmal an, um wenigstens ein paar Drohnenaufnahmen zu machen und – Zack – halten die Kollegen von der Jandarma wieder bei uns an 😬. Kein Problem, alles klar, sie finden das Thema Drohne wohl auch spannend und wollen schließlich noch unbedingt ein Foto mit uns machen 😃😊…

Okay, keine Bären 🐻, dafür 4 nette Jungs von der Jandarma 👮‍♂️👮‍♂️👮‍♂️👮‍♂️!

Man nimmt halt, was man kriegen kann… 😂…

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Standort: 38.644113302230835, 42.23705852031708 Koordinaten in Google Maps anschauen